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Passives Linkbuilding: Die Verschmelzung von Onsite und Offsite

Viele aktive Linkbuilding-Maßnahmen, wie sie von zahlreichen SEO’s durchgeführt werden, entdeckt Google immer mehr. Der Suchmaschinen-Riese rollte in der jüngsten Vergangenheit einschneidende Algorithmus-Updates aus, welche die bisher weitläufig praktizierten aktiven Linkbuilding-Maßnahmen entlarven und die betroffenen Seiten gezielt bestrafen.

Zeit umzudenken.

SEO in der bisherigen Form kann so nicht mehr lange funktionieren. Das nächste große Update steht sicher schon kurz bevor und die nächste bisher gut funktionierende Linkquelle versiegt.

Es bleibt trotz allem folgendes festzuhalten:

  • Links sind und bleiben der stärkste Ranking-Faktor für Google
  • Google personalisiert immer sträker die SuchergebnissePassives Linkbuilding Prozess
  • Der Weg geht immer mehr hin zur semantischen Suche

Wie sollen sich SEO’s also auf die zukünftige Entwicklung rund um Google einstellen, damit durch SEO auch in Zukunft der gewünschte Erfolg bei Kunden und eigenen Projekten erreicht werden kann?

Das Ziel von Google ist es, aktiv das Ranking beeinflussende Methoden zu entlarven und zu entkräften. Das heißt im Umkehrschluss: SEO’s sollten die natürliche (organische) Entwicklung positiv beeinflussen, fördern und die Voraussetzungen dafür schaffen.

Wenn dies das Ziel von SEO in Zukunft sein wird, bedeutet das aber auch, dass sich SEO’s zum großen Teil von aktivem Linkbuilding verabschieden müssen, hin zu passivem Linkbuilding.

Ziel des passiven Linkbuilding ist es nicht, direkt Backlinks auf eine Webseite zu generieren, sondern alle Kriterien zu fördern, dass automatisch (organisch) Aufmerksamkeit und damit Backlinks auf eine Webseite entstehen. Im weitesten Sinne könnte man dieses Vorgehen auch mit dem schon lange eingesetzten Linkbait vergleichen, nur dass passives Linkbuilding ebenso auf den „normalen“ Content eines Webauftritts abzielt. Damit verschmelzen die Übergänge von Onsite und Offsite im Sinne einer Förderung des organischen Backlinkaufbaus.

Die Maßnahmen im passivem Linkbuilding können sein:

  • Platzierung von schon auf der Webseiten vorhandenen, interessanten, verlinkungswürdigen Contents im sichtbareren Bereich
  • Internes anteasern und verlinken dieses Contents
  • Ändern von vorhandenem Content, mit dem Ziel diesen interessanter zu machen
  • Erstellen von verlinkungswürdigem Content (Linkbait)
  • Zusätzlich: Durch Seeden und Spreaden über reichweitenstarke und zielgruppenorientierte Kanäle (v.a. Social Media) unterstützen

Somit findet ein großer Teil der zukünftigen SEO-Arbeit im Onsite-Bereich statt, nur ein kleiner Teil (für Seeding und Spreading) wird im aktiven Bereich liegen.

Wie seht Ihr das? Für Kommentare und Kritik schon mal Vielen Dank!