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SEO Tool im Test: Onpagedoc.com

Vor einigen Tagen haben wir einen Testzugang für das neue Onpage-Tool Onpagedoc.com bekommen.

Nach den ersten Eindrücken und Tests möchte ich dieses SEO-Tool hier kurz vorstellen.

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Logo von Onpagedoc.com

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Es befindet sich noch in der Beta-Phase und möchte von den bereits freigeschalteten Testnutzern Feedback zu Funktionen und Bugs bekommen. Nach den ersten Eindrücken konnte ich bisher erfreulicherweise keine Bugs feststellen.
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Was ist das für ein Tool?

Onpagedoc reiht sich in die Onpage-Tools ein, mit denen übersichtlich eine Webseite analysiert werden kann. Das Tool gibt dem Webmaster dann konkrete Empfehlungen zur Verbesserung verschiedenster Onpage-Punkte.

Folgende Kategorien werden vom Tool getestet:

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Diese Test-Kategorien kurz erklärt:

  • Dashboard: Wie der Name schon vermuten lässt, findet sich hier eine Übersicht über die Anzahl der aktuellen Fehler (auch zur letzten Messung) und ein paar kumulierte Kenngrößen aus den verschiedenen Test-Kategorien.
  • Keywords: Onpagedoc bringt hier ein Keyword-Überwachungsmodul mit, mit dem tagesaktuell Keywords getrackt und die Verläufe der Platzierungen angezeigt werden können. Es werden außerdem „Chancen-Keywords“ vorgeschlagen, auf die stärkeres Augenmerk gelegt werden sollte.
  • In der Rubrik „Server“ werden verschiedene Server-Metriken getestet und Empfehlungen zur Verbesserung derer gegeben: Status Codes, Redirects, Antwortzeiten und Ladezeitenkontrolle. Die Ladezeit wird erfreulich häufig getestet (alle 5 Minuten) und in einem Verlaufsgraph dargestellt.
  • Unter „Meta“ wird die Domain hinsichtlich Meta-Informationen in den head-Bereichen der Pages getestet. Title-tag, Meta Description, Meta Keywords und Canonical tags. Dabei werden Statistiken und Empfehlungen zu den Themen Vorkommen, Länge, Gestaltung und Duplikate gegeben.
  • Kategorie „Inhalt„: Wohl hinsichlich der steigenden Bedeutung qualitativ hochwertigen Contents eine spannende Kategorie. Es werden hier dementsprechend auch zahlreiche Tests durchgeführt: Wichtigkeit, Erreichbarkeit, Ladezeit, Wortanzahl und Verlinkung der Unterseiten. Einzelne Unterseiten können herausgepickt werden und nochmal gesondert getestet werden. Außerdem werden Überschriften, Content-Menge und Qualität (WDF*IDF, interner und externer Duplicate Content), Dateigrößen und eine Übersicht zu den Autoren des Contents getestet.
  • Backlinks„: Onpagedoc kooperiert hier offensichtlich mit ahrefs.com und zeigt die Backlinkdaten für die Domain an.
  • Intere Links„: Hier werden alle internen Links auf der Domain ausführlich durchleuchtet und hinsichtlich Anzahl auf jeder Unterseite, Linkziele, Linktexte und Do/Nofollow getestet. Man erhält auch eine Übersicht zu nicht (mehr) funkionierenden Links, die entweder ins Leere führen oder aber zu unseriösen Quellen linken.
  • Unter der Testkategorie „Bilder“ werden sämtliche auf der Website platzierten Bilder durchleuchtet und hinsichtlich Quelle, Größe und Alternativtexten getestet.
  • Unter „Places“ bietet Onpagedoc insgesamt 3 Generatoren an, mit denen der HTML-Code inkl. semantischer Auszeichnung für Google Places und schema.org generiert werden kann.
  • Unter „Struktur“ erhält man interessante Infos zu Klick-Pfad-Längen, Verzeichnisgestaltung, Sitemap, URL-Längen, Parametern und verwendeten Dateinamen. Außerdem eine Übersicht zu verwendeten Analytics und Adsense-Einbindungen.
  • Unter „Performance“ werden Tests zur Webseitengeschwindigkeit, Antwortzeiten, JS- und CSS-Dateien und Empfehlungen in Zusammenhang mit Google Page Speed gegeben.

 

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Das Dashboard von Onpagedoc bietet zahlreiche Fehlerdiagnosen in der Übersicht an.

 

Das ist noch aufgefallen:

  • Onpagedoc bringt eine eigene Wiki mit, in der Tests, Fachbegriffe und Handlungsempfehlungen für Webmaster nochmal ausführlich erklärt werden. Sinnvoll für Webmaster, die ohne großes SEO-Wissen eigenständig die Optimierung ihrer Domains durchführen möchten.
  • Das Tool bietet erfreulich viele gut aufbereitete Graphen und Diagramme an, die einen schnellen Überblick über die wichtigsten Optimierungspotenziale der Webseite schaffen.
  • Man kann sich häufig von der Übersicht aus tiefer in die gefundenen Probleme reinklicken und sich im Detail den Verbesserungsbedarf ansehen.
  • Es sind keine weiteren Datenquellen (wie Zugang zur Analytics-API) nötig. Onpagedoc crawlt 1x wöchentlich die Webseite selbst und erhebt dabei eigene Daten.
  • Webmaster können beliebig konfigurierbare „Alerts“ einstellen. Das heißt man bekommt eine Mail, sobald ein festgelegter Grenzwert über- oder unterschritten wurde.

 

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Wöchentlich wird der Grad der Verbesserung angezeigt.

 

Fazit:

Definitiv hilfreich, um unentdecktes Onpage-Optimierungspotenzial aufzudecken und zu beheben. Gerade für kleine bis mittlere Websites bietet das Tool eine gute Grundlage für SEO-Optimierungen. Geeignet ist das Tool besonders für nicht ganz so tief in der SEO verwurzelte Webmaster, die auch ohne Hilfe von Profis bzw. einer Agentur ihre Webseite optimieren möchten.

Der Preis:

Schon für erfreulich günstige 29,90 Euro pro Monat bei 1 Monat Laufzeit ist das Tool zu haben.

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One Response to SEO Tool im Test: Onpagedoc.com

  1. Josef says:

    Hab immer gedacht, dass Onpagedoc weniger bietet als Onpage.org & die anderen 100 Euro aufwärts Tools. Backlinkdaten von ahrefs ist da dann schon ne Ansage. Gibt es Vergleiche zu Onpage.org von den Funktionen oder bieten beide Produkte das gleiche an?